Winter Wonderland

Der neue Mut

Seltsam - ich ergab mich ob meines Vorhabens des festen, offensichtlich unerschütterlichen Entschlusses, ungemeiner Sicherheit, Planung und Gelassenheit folgend. Und nun ...

... nun, des bedeutendsten Gegenargumentes, Daniel, hatte ich mich bereits angenommes und es ob des Umstandes, dass er sich nicht meiner Schmerzen annehmen müsste, sich des Wunsches, mich hier zu halten, eben nicht darstellen dürfte (ebensolchen Umstandes betraf weitere Mitmenschen), des rein egoistisch entspringenden Verhaltens widerlegt, wenngleich mich die Erkenntnis eines falschen Gedankens erreichte. Doch dies vermochte sich unterdrücken zu lassen.

Ob der Worte mit Bezug auf dies' Thematik, geschenkt meiner Person ob einer wirklichen Freundin liess dies' Widerstand doch allzu rasch nach. Die Gewissheit, dass da ein Wesen die Existenz entdeckt, welches sich darauf verlässt, dass jedes Morgens die Mutter da ist, um zu helfen, um sich necken zu lassen, aber auch, um manch' Tages einen Genuss zu schenken ... dass jedes Morgens eine Person da ist, um sich eines Kindes zu bemühen und die Verantwortung zu tragen. Natürlich nehme ich mich der Gewissheit an, dass die Menschen meines nahen Umfeldes sich der ausgezeichneten Erfüllung dieser Taten annehmen würden. Doch ist es nicht auch meine Aufgabe? Wie hätte ich mich für ein Kind entschliessen können, um die Verantwortung danach ohne jede Rücksicht zu verwerfen? Wie ich so oft anderen Eltern ob solch' Verhaltens Verachtung schenke. Wie könnte ich ein Wesen, welchem ich solch' reine Liebe schenke, schutzlos in dieser Welt zurück lassen?

Die Frage, welch' Vorbild ich ihm darzustellen vermochte, nähme ich mich nun dies' Schrittes an, schenkte meinem Willen weitere Schwäche. Und entdeckte ich die Möglichkeit, eine Freundschaft, wie ich keiner Anderen mehr Bedeutung hatte schenken können, noch zu "retten" - ich hatte dies' Hoffnung wirklich nicht wahrgenommen ...

... wie hätte ich mich dies' Schrittes noch annehmen können?

Ich empfinde noch immer entsetzlichen Schmerz und tiefe Verzweiflung, und doch neuen Mut - neuen Lebensmut.

Den Mut, um mich der Bemühung, diese Freundschaft zu erhalten, anzunehmen.

Den Mut, um mich meiner Probleme anzunehmen. Für Daniel. Für ein Wesen, ob dies' Existenz ich meine Empfindungen nicht der treffenden Worte ausdrücken könnte.

16.8.07 08:55

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