Winter Wonderland

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Kummer

~seufz~

Dieses Tages habe ich mich manch' Arbeit angekommen. Ablenken sollte sie mich, und abgelenkt hat sie mich ... von Allem.

Sie hat mich davon abgelenkt, dass man mir kaum Antworten schenken kann ...

... da manch' bedeutungsvollere Person ihre Existenz zu entdecken vermag, derer Zeit begehrt?

... da meine Worte keiner Antwort würdig erscheinen?

Ich weiss es nicht.

Gleichsam wünschte ich mir, dass ich mich der Anwesenheit einer Person erfreuen dürfte.

Ich wünsche mir, dass ich meine Empfindungen der Worte zu kleiden vermochte, Verständnis geniessend, ein nachdenkendes Verhalten ob meiner Formulierungen erlangend.

Ich wünschte mir, dass mich eine Person im Arm hielte. Mir mitteilen wollte, dass sich die Situation der Verbesserung ergeben könnte. Mich anhörte.

Nehme ich mich der Bemühung an, meiner Worte Ausdruck zu schenken, die Empfindungen, deren Bedeutung ungemein erscheint, kaum erwähnend, vermag ich Antworten zu geniessen, welche meinem Mund Ruhe verleihen.

Sie fügen tiefe Verletzungen zu.

Sie schenken mir Vorwürfe.

Doch sie nehmen sich nie der Frage ob meiner Empfindungen an.

Sie werden Erfolge erlangen. Ich werde mich meiner Fehler annehmen, mich in perfekter Form darstellen.

Eine perfekte Freundin ...

... wer nimmt sich da des Umstandes an, dass "nur" die Oberfläche der Fehler befreit wurde?

Ich werde mich der Handlungen ergeben, welche man zu begehren vermag, und innerlich leiden. Leiden und doch den Mund verschlossen halten, da die Umstände der verflossenen Tage sich der Erkenntnis, dass sich meiner Worte ohnehin niemand annehmen wollte, darstellen lassen.

Wünschte ich mir doch eine Freundschaft, innerhalb Dieser ich mich keiner "falschen" Darlegung meines Wesens angenommen sehe ... doch es soll wahrscheinlich nicht sein.

Nahm ich mich doch des Glaubens, dass dies' Freundschaft "anders" zu verlaufen vermag, an ...

... und nun weiss ich kaum, wie sich mein Verhalten innerhalb dies' Verzweiflung darstellen kann. Ich verschliesse meinen Mund ob meiner Empfindungen, nehme mich einer Rolle an ... ich wünschte mir, dies' angenehme Erinnerungen, kaum einiger Wochen vergangen, noch einmal des Genusses annehmen zu dürfen.

Hoffe ich auf eine Antwort ob dieser Zeilen? Nein. Hoffnungen nehmen sich ihres Weges in mein Herz nicht mehr an. Ich vermag mich dies' Wunsches anzunehmen ...

... ich vermag mich ebenfalls des Wunsches, dies' vertraute Empfindungen innerhalb der Freundschaft noch einmal des Erlebten zu wissen, anzunehmen.

...

Oh, ich bin entsetzlich unglücklich. Weshalb ist denn niemand da?

2.8.07 23:54, kommentieren